Egal

Ich bin in ein tiefes Loch gefallen. Die Wände sind mit Dornen überzogen und hindern mich daran heraus zu klettern. Jedenfalls nicht ohne noch größere Schmerzen zu haben.
Ich bin gefangen.
Gefangen in meinem Kopf, ständig umgeben von diesen immer wieder kehrenden Gedanken.

Alles scheint so egal. Egal ob ich nun da bin oder nicht. Was spielt es schon für eine Rolle?

Einsam. In dem Loch ist es dunkel... und einsam. Es ist tiefer als jedes Loch in dem ich schon war. Immer wieder bin ich aus den Löchern heraus gekommen... aber wofür? Es wird niemals aufhören.

Meine Kraft ist weg, mein Körper von Dornen zerkratzt und von Narben gezeichnet.

 

 

Wahrscheinlich wird diesen Beitrag niemand mehr lesen.

Ich überlege in Therapie zu gehen. Bis jetzt hab ich es immer irgendwie alleine geschafft. Aber jetzt verspüre ich den Drang endlich mit jemanden offen darüber zu reden. Jemanden von den Ängsten und Gedanken zu erzählen die mich nachts wach halten.
Außerdem befürchte ich, dass wenn ich nichts an der jetzigen Lage ändere, ich aufgeben werde.

Ich glaube nicht mehr an eine Zukunft.  

4 Kommentare 3.10.17 16:58, kommentieren

ich wünschte alles wäre vorbei

Ich hab mich wieder selbst verletzt.

Es wird immer schlimmer

weiß nicht ob ich das noch einmal durchstehe.

1 Kommentar 26.7.17 12:10, kommentieren

Wenn man schon am Titel scheitert

Hi. Wie fängt man so einen Beitrag an? Bin wohl aus der Übung...

Sorry dass ich nicht mehr reagiert habe, weder auf Mails, noch auf Kommentare. Ich hab einfach nicht die Kraft dazu gehabt darüber zu reden wie es mir geht, denn so hätte ich es nicht mehr ausblenden können.

Also, was ist so passiert?
Im letzten Beitrag hab ich gesagt ich würde nicht mehr leben wollen. Und ja, so war es auch. Vor zwei Monaten war ich wieder am absoluten Tiefpunkt.
Alles hängt damit zusammen, dass ich weder Entscheidungen treffen, noch Veränderungen ertragen kann und Verlustängste mich immer im Griff haben werden.

Genau diese Sachen haben mich alle auf einmal von den Füßen gerissen.
Abitur bestanden-Was nun?
Der Gedanke nicht mehr jeden Tag meine Routine zu haben, frisst meinen Verstand auf. Die Routine ist das einzige was mir Sicherheit, vor mir selbst, bieten kann. Und das ist nun weg. Ich schwimme.
Schwimme in einem Meer aus Entscheidungen, aus Abschieden und Ängsten.

Ich bin nicht bereit dafür alleine zu leben. Nicht bereit dafür dass meine Freunde in alle Winde getragen werden. Nicht bereit dafür dass meine Eltern woanders hin ziehen. Nicht bereit dafür unser Haus zu verlassen und nie wieder zurück zu kehren. Nicht bereit dafür mich für einen Weg zu entscheiden.
Und doch muss ich das jetzt. 
Genau das hat mich vor zwei Monaten wieder zurück in die "sicheren" Arme der Selbstzweifel und Ängste getrieben, zurück in die alten Muster. 

Obwohl es jetzt besser geht, darf ich nicht allzu lange darüber schreiben und somit auch nachdenken. Sonst kommt die altbekannte Hoffnungslosigkeit wieder hoch und ich habe das Gefühl von meinen Gedanken überrannt zu werden.

Ich will nicht erwachsen werden. Ich will weiter jung sein, die Zukunft hat mir nichts zu bieten.
Ich lebe in der Vergangenheit. Und ich bin nicht bereit sie zu verlassen.

Und werde es wohl nie sein

1 Kommentar 21.6.17 18:31, kommentieren

tot

Ich wünschte ich wäre tot. Einfach weg

5 Kommentare 7.3.17 20:33, kommentieren