ich wünschte alles wäre vorbei

Ich hab mich wieder selbst verletzt.

Es wird immer schlimmer

weiß nicht ob ich das noch einmal durchstehe.

1 Kommentar 26.7.17 12:10, kommentieren

Wenn man schon am Titel scheitert

Hi. Wie fängt man so einen Beitrag an? Bin wohl aus der Übung...

Sorry dass ich nicht mehr reagiert habe, weder auf Mails, noch auf Kommentare. Ich hab einfach nicht die Kraft dazu gehabt darüber zu reden wie es mir geht, denn so hätte ich es nicht mehr ausblenden können.

Also, was ist so passiert?
Im letzten Beitrag hab ich gesagt ich würde nicht mehr leben wollen. Und ja, so war es auch. Vor zwei Monaten war ich wieder am absoluten Tiefpunkt.
Alles hängt damit zusammen, dass ich weder Entscheidungen treffen, noch Veränderungen ertragen kann und Verlustängste mich immer im Griff haben werden.

Genau diese Sachen haben mich alle auf einmal von den Füßen gerissen.
Abitur bestanden-Was nun?
Der Gedanke nicht mehr jeden Tag meine Routine zu haben, frisst meinen Verstand auf. Die Routine ist das einzige was mir Sicherheit, vor mir selbst, bieten kann. Und das ist nun weg. Ich schwimme.
Schwimme in einem Meer aus Entscheidungen, aus Abschieden und Ängsten.

Ich bin nicht bereit dafür alleine zu leben. Nicht bereit dafür dass meine Freunde in alle Winde getragen werden. Nicht bereit dafür dass meine Eltern woanders hin ziehen. Nicht bereit dafür unser Haus zu verlassen und nie wieder zurück zu kehren. Nicht bereit dafür mich für einen Weg zu entscheiden.
Und doch muss ich das jetzt. 
Genau das hat mich vor zwei Monaten wieder zurück in die "sicheren" Arme der Selbstzweifel und Ängste getrieben, zurück in die alten Muster. 

Obwohl es jetzt besser geht, darf ich nicht allzu lange darüber schreiben und somit auch nachdenken. Sonst kommt die altbekannte Hoffnungslosigkeit wieder hoch und ich habe das Gefühl von meinen Gedanken überrannt zu werden.

Ich will nicht erwachsen werden. Ich will weiter jung sein, die Zukunft hat mir nichts zu bieten.
Ich lebe in der Vergangenheit. Und ich bin nicht bereit sie zu verlassen.

Und werde es wohl nie sein

1 Kommentar 21.6.17 18:31, kommentieren

tot

Ich wünschte ich wäre tot. Einfach weg

5 Kommentare 7.3.17 20:33, kommentieren

Alles verändert sich.

Fett. Das bin ich.
Jetzt denkt ihr euch: huch, ich dachte die Zeit wäre vorbei.
Tja, ich fürchte nicht. Ich will abnehmen. So schnell wie möglich.
Aber mein Körper macht da nicht wirklich mit, durstet nach Essen, nach Kalorien und lässt mich schwach sein.

Das verwunderliche ist, dass alles nur an den Zahlen auf der Waage hängt. Als ich vor drei Wochen wieder drauf ging sind mir fast die Tränen gekommen. Dabei hatte ich mich vorher gar nicht schlecht gefühlt, war relativ zufrieden mit meinem Körper.
Weshalb ich auch die Entscheidung getroffen habe nach mehreren Monaten mal wieder auf die Waage zu gehen.
Und kaum hatte ich mein tatsächliches Gewicht erblickt hat sich mein Körperbild verändert.
Plötzlich fiel mir auf an welchen Stellen ich tatsächlich zugenommen habe, dass ich fast normal aussehe.

Tatsache ist, dass ich beim Ausrechnen meines BMI´s in die Klasse "Leichtes Untergewicht" bis "Normalgewicht" und nicht mehr "Starkes Untergewicht" gerutscht bin.
Und ich schäme mich dafür, dass mir das so viel ausmacht.  

Mein neues Ziel ist also: mindestens -3 Kilo

 

Doch bevor ich weiter darüber rede, wechsel ich lieber das Thema, denn ich weigere mich weiter über die Magersucht zu reden. Ich will gesund abnehmen und nicht wieder zurück in alte Verhaltensmuster rutschen.

Seit dem das neue Jahr begonnen hat, hat sich viel verändert. 
Ich bin mittlerweile 2 Monate mit meinem Freund zusammen.
Ich habe in den Ferien Auto fahren gelernt und mache jetzt begleitetes fahren.
Ich habe Pläne für den Sommer.
Und meine Ansichten haben sich, mal wieder, verändert.

Große Teile meiner Freunde mögen meinen Freund nicht. Die Jungs halten ihn für zu arrogant und die Mädchen für einen eingebildeten Aufreißer. Vielleicht haben sie recht, vielleicht auch nicht.
Es geht mir wortwörtlich am Allerwertesten vorbei.
Klar, im Moment läuft es irgendwie nicht so richtig toll, weil wir uns fast 3 Wochen nicht sehen konnten weil er vereist war und seitdem er zurück ist, ist es irgendwie komisch.
Vielleicht ist er nicht die Liebe meines Lebens, aber die Hauptsache ist doch dass es sich jetzt richtig anfühlt oder?

Ganz ehrlich, ich hab aufgehört darauf zu achten dass jeder einen guten Eindruck von mir hat. Ich mache worauf ich Lust habe, auch wenn sogenannte "Freunde" das nicht gut finden. Aber ich verbiege mich nicht mehr, für niemanden.  
Denn in meinem Leben gibt es nur einer Person der ich es recht machen muss und der ich gefallen will, und das bin ich selber.

Erst jetzt merke ich wer mich wirklich akzeptiert wie ich bin und wer will dass ich genauso weiter mache wie früher.

Weiß ich ob ich nicht nächste Woche einen Autounfall habe und sterbe? Nein, ich weiß es nicht und wenn es so kommen sollte, dann will ich mit dem Wissen sterben dass ich gelebt habe.

Es ist nicht gut abzunehmen? Ist mir egal. 
Ich treffe falsche Entscheidungen? Scheiß egal.
Ich tu nicht das was andere von mir wollen? Wen kümmerts?

Ich verstecke mich nicht mehr.  

2 Kommentare 9.3.16 15:02, kommentieren